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Schmierung Achsschenkel

Fragen und Antworten rund um Karosserie, Fahrwerk, Innenausstattung und Exterieur.

Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #1 Beitragvon Christian Frevel » 22. Feb 2010, 13:17

Hallo Freunde,

wie stellt ihr sicher, dass am Achssschenkel auch wirklich genug Fett zwischen Achsen und Buchsen ist? (die Aktion mit dem Einsatz von Igus-Buchsen muss ich vorerst noch einmal verschieben - solange fahr ich mit Messing weiter..)

die linken beiden Buchsen sind ja kein Problem da gibt es einen Schmiernippel und eine Fettpresse. Die beiden rechten Buchsen zur Aufnahme der Schwinghebel werden ja von oben durch die große Verschlussschraube mit Fett versorgt.

Aber wie baue ich den nötigen Fett-Druck auf, dass auch wirklich genug in die Lagerbuchsen gepresst wird?

Habe ich hier was falsch verstanden? Wird vielleicht gar kein Fett sondern Öl verwendet? Gibt es einen Schmiernippel, der an meinem Achsschenkel fehlt (könnte ja auch sein, bei sovielen Baustellen, wie ich an der Kleinen finden muss)

Danke und Gruß
Christian.
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #2 Beitragvon Tobias19222 » 22. Feb 2010, 16:41

Hallo,

also eigentlich wird am Achsschenkel oben die Verschlußschraube geöffnet und Öl (manche verwenden auch Fließfett) hinein gegeben das dann über Bohrungen nach unten läuft und somit die Achschenkel schmiert.
Da mann aber die Achsschenkel sehr schlecht dicht bekommt und somit das Öl so schneller wieder raus läuft wie man's rein kippt, hab ich bei mir eine kleine Bohrung ins Alu (zwischen den eingepressten Messingbuchsen) gesetzt, und jeweils einen Schmirnippel eingedreht (also insgesamt 2 pro Seite).
Somit kann mann auch die Schenkel mit der Fettpresse abschmieren.

Gruß Tobias
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #3 Beitragvon Tobias19222 » 22. Feb 2010, 16:42

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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #4 Beitragvon schnueffelkuh » 23. Feb 2010, 12:10

Ich habe seit 10 Jahren beim 700er Getriebefließfett vom Motorrad im Achsschenkel. Alles ist dicht und bisher ist nichts ausgeschlagen.
Fahre im Jahr so an die 5000Km.
Gruß D.Frettlöh.
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #5 Beitragvon Joachim Reimer » 02. Mär 2010, 13:38

Hallo ,
welches Fließfett benutzt Du denn da genau ?
In welcher Konsistenz ?
Ich laboriere auch schon seit Jahren mit verschiedenen Methoden herum.
Aber bis heute habe ich noch nicht die Endlösung gefunden
Gruß Achim
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #6 Beitragvon schnueffelkuh » 02. Mär 2010, 19:03

Hallo joachim
EP-Getriebe-Fliessfett
weiches glattes Fett NLGI-Klasse GPOF-20
Temperatureinsatzbereich von -20 grad C bis +90 Grad C
Firma heißt Lumo. Füllmenge ist 700 ml.
Das Fließfett wird bei Honda Geländemotorrädern verwendet.
Es kann sein, dass man bei der Isetta in den Buchsen eine Schmiernut fräsen muß, der 700er hat oben Nadelhülsen.
Anstatt Öl, das Fett mehrmals hintereinander nachfüllen. Dabei den Verschlusstopfen jedesmal reindrehen, damit ein leichter Vordruckt entsteht.
Das Restöl drückt sich im laufe der Zeit unten raus.

Gruß Detlef
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #7 Beitragvon UWEB » 02. Mär 2010, 22:57

Hallo,
und ich verwende Fett das für Zentralschmieranlagen bei LKW bzw. Baumaschinen verwendet wird.
Klappt prima.

Gruß
Uwe
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #8 Beitragvon Joachim Reimer » 04. Mär 2010, 19:40

Vielen Dank Detlef,
ich werde versuchen das Fett irgendwo zu bekommen.
Vielen Dank für den Tip.
Gruß Achim
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #9 Beitragvon Ralf Heiligtag » 04. Mär 2010, 20:32

Siehe hierzu auch
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #10 Beitragvon restore » 31. Mai 2010, 10:04

Die Vorschläge sind wunderbar. Wieweit wurde denn gesichert, daß die Schmierung auch wirklich funktioniert? Im Temperaturbereit, bei der üblicherweise heute die Isetta gefahren wird, ist selten mit Wintertemperaturen zu rechnen. Wir haben die Zeit 1960 hinter uns. So, wer garantiert die einwandfreie Schmierung. Der Hinweis, "habe bisher keine Probleme", ist unklar und nicht wirklich qualifiziert.
Also, welcher Schmierstoff benutzt wird, ist ausschließlich abhängig von der einwandfreien Versorgung der Schwingarme. Wer sonst, außer der Hersteller, konnte die einwandfreie Schmierung zusichern?? Hat irgendeine Privatperson die notwendige Langzeit-Testanlage?
Entweder das vorgeschriebene Öl verwenden, oder vielleicht mit etwas höherer Zähigkeit, oder Schmiernippel einsetzen. Dann aber auch die Buchsen mit einer Nut versehen.
Das ist fachlich angemessen. Alles andere ist vage Vermutung und sollte tunlichst vermieden werden.
Gruß restore [-X
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #11 Beitragvon Tobias19222 » 31. Mai 2010, 16:12

Letztes mal bei der 9 Runde auf dem Hockenheim Ring hat es mir bei ca. 240kmh einen Achschenkel zerlegt,
solange ich nur normale Straße fahre halten sie trotz Schmiernippel Methode
:-)
Gruß Tobias
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #12 Beitragvon Michael Hartwig » 31. Mai 2010, 21:06

Hallo Tobias,

waren die 240 km/h auf dem Hockenheimring tatsächlich mit einer Isetta?

Grüße

Michael
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #13 Beitragvon Tobias19222 » 31. Mai 2010, 21:51

War doch nur ein Witz :-)
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #14 Beitragvon Gosbert » 31. Mai 2010, 23:48

Hallo Tobias

Ich dachte schon ich habe Dir den Turbo-Vergaser gegeben. Das hätte mich dann schon gewundert. Aber mit jeden Rad 60 ergibt dann ja auch 240 zusammen!
Oder war es doch am Fett gelgen?
Mit freundlichen Grüßen,
Gosbert
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Re: Schmierung Achsschenkel

Beitragsnummer: #15 Beitragvon Tobias19222 » 01. Jun 2010, 19:04

Ja Gosbert,
mit dem Fett hab ich nur 200 geschafft, der Vergaser war dann das Tüpfelchen auf dem "I" :-)
so erreichte ich die 240 :-)

Gruß Tobias
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